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Linz Pride 2018

GIL-Tipp

7. Christopher Street Day (CSD)in Linz
Ein Fest für Lesben, Schwule, Trans* & Friends

 

Auch dieses Jahr demonstrieren wir unseren Stolz am CSD in Linz! Unter dem Motto „All together – stronger than ever!“ werden wir heuer zum zweiten Mal eine Parade abhalten. Setzen wir gemeinsam ein noch größeres und stärkeres Zeichen der Vielfalt und Solidarität. Komm auch du mit!

Programm

14:30 Parade

Schillerplatz – Hauptplatz – Maindeck AEC

 

17:00 Straßenfest

AEC Maindeck

 

Crackstreet Girls
https://www.facebook.com/crackstreetgirls/

 

DJ Mark Neo
https://www.facebook.com/mark.neo.3

 

Jürgen Pendl (Moderation)
https://www.facebook.com/jurgen.pendl

 

Karan d’Ache
https://www.facebook.com/Karan-dache-Soul-exklusiv-190854327612103/

 

Jacky Dolls
https://www.facebook.com/TheJackyDolls/

Afterparty

Linz Pride 2018 Official Afterparty
30.06.2018 ab 22 Uhr @Club Spielplatz

 

Queer Clubbing für Lesben, Schwule, Trans* & Friends
Eintritt: 10 Euro (VVK und für HOSI Mitglieder: 8 Euro)

 

DJ Mart.i
https://www.marti-official.com
House, Tribal & Circuit House, Future House, Chart-Remixes, Dance & Pop, Deep House, Minimal

 

Djane S.Stereo
https://www.facebook.com/Djane-SStereo-142764115743805/?fref=ts
House, Electro House, Classics, Charts

Linzpride 2018


 

30.06.2018, Start 14.3o Uhr

 


 

www.hosilinz.at/csd

facebook.com/hosilinz

Die HOSI Linz veranstaltet die zweite Regenbogenparade über die Linzer Landstraße als sichtbares Zeichen für bunte Vielfalt, Solidarität und Gleichberechtigung.

 

„All together – stronger than ever“ ist das Motto der Regenbogenparade im Rahmen von „Linz Pride 2018”. Anhänger*innen der HOSI Linz demonstrieren gemeinsam mit solidarischen und befreundeten Organisationen der Zivilgesellschaft für die Akzeptanz von Vielfalt, die Solidarität in der Gesellschaft und die Abschaffung von Diskriminierung.

 

„Eigentlich dürfte es längst keine Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder Identität mehr geben. So eindeutig die Grundrechtslage ist, gibt es keine tragfähige sachliche Rechtfertigung für die Benachteiligung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Intersexuellen und Queers. Doch mit der konkreten Umsetzung verbleibender Antidiskriminierungsmaßnahmen spießt es sich zusehends. Die aktuelle politische Konstellation in Österreich und Oberösterreich ist starker Gegenwind für unsere Forderungen nach völliger Gleichberechtigung sowohl in legistischer als auch faktischer Hinsicht. Türkis-Blau kann mit nicht-heterosexuellen Lebensentwürfen nichts anfangen und leistet hinhaltenden Widerstand. Deshalb setzen wir auf eine starke Solidarität in der Szene, Zivilgesellschaft und schließlich Mehrheitsbevölkerung. Gerade jetzt!“erklärt Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz.

 

„Hierzulande wurden fast alle Maßnahmen zur Gleichstellung unbeschadet der sexuellen Orientierung oder Identität nach langwierigem Kampf durch die Höchstgerichte verfügt. Dazu passt aktuell die soziale Rückbaupolitik, die letztlich die Frauen wieder zurück an den Herd bringen soll. Wir sehen daher starke Gründe für eine Solidarität in der Zivilgesellschaft, besonders da es uns um gemeinsame Anliegen geht: soziale Gerechtigkeit, persönliche Entfaltungsmöglichkeit und faktische Absicherung unserer Rechte. Alle finden unter dem Regenbogen als einem Symbol bunter Vielfalt Platz, nicht nur Lesben und Schwule. Nur gemeinsam sind wir stark genug!“ so Steinmetz weiter.

 

„‘Linz Pride‘ bedeutet, dass wir in Linz und Oberösterreich auf unsere nicht-konventionellen sexuellen Orientierungen und Identitäten stolz sind und uns nicht mehr ins soziale Abseits drängen lassen. Wir nehmen einen Platz mitten in der Gesellschaft ein, denn auch wir sind Oberösterreich, ganz klar und selbstverständlich“, erklärt Steinmetz aus.

 

Wie schon bei die fünf vergangenen „Linz Pride“-Veranstaltungen werden fortschrittlichere politische Repräsentant*innen von Land und Stadt auf dem Main Deck des AEC auftreten, um ein gesellschaftspolitisches Statement abzugeben und ihre Unterstützung zu bekräftigen.

 

Der Termin Ende Juni – diesmal ist es Samstag, der 30. – geht auf die „Stonewall Riots“ zurück. Der Widerstand von Lesben und Schwulen gegen die Polizeischikanen nahm am 27. Juni 1969 nächtens vom „Stonewall Inn“ in der Christopher Street in Manhattan, NYC, seinen Ausgang. Der Widerstand richtete sich konsequent gegen die Homosexuellenfeindlichkeit im Allgemeinen und sollte eine emanzipatorische Lesben- und Schwulenbewegung begründen, in deren Tradition die Community heute noch steht. Mit „Linz Pride“ und die „Gay Pride Parades“, auch Regenbogenparaden genannt, wird der „Christopher Street Day“ begangen, das Abheben der Bewegung.

 

gez. Mag. Richard Steinmetz
Vereinssprecher der HOSI Linz

Fotos & Text © Hosi Linz